Florian Reinhold erklärt Kai Florysiak die Digitalisierung auf den Krankenwagen

R+ MediTransport: Geringere Wartezeiten durch Digitalisierung im qualifizierten Krankentransport

 

Kai Florysiak, Geschäftsführer der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg,  besuchte am 15.03.2017 R+ MediTransport in der Zentrale in Gieboldehausen. Im Rahmen der Initiative „eHealth.Metropolregion“  überzeugte sich Florysiak vom hohen Digitalisierungsgrad beim Spezialisten im qualifizierten Krankentransport. Gemeinsam mit Florian Reinhold, geschäftsführender Gesellschafter der R+ MediGruppe, tauschte sich Floyriak über die Herausforderungen und Chancen von Digitalisierung im Gesundheitswesen aus.

 

 

R+ MediTransport bietet heute insbesondere Geschäftskunden, wie Krankenhäusern, bereits die Bestellung von Krankentransporten via Knopfdruck direkt aus dem Krankenhausinformationssystem der jeweiligen Gesundheitseinrichtung an. Mitarbeiter müssen sich dadurch nicht mal mehr in ein neues IT-System einarbeiten und sparen sich die telefonische Bestellung. Auch das Risiko von Fehlern bei der telefonischen Übertragung der zahlreichen Informationen verringert sich dabei.

 

Eine weitere Möglichkeit stellt die Bestellung per mobiler App dar, die Gesundheitseinrichtungen aber auch Patienten sowie deren Angehörigen zur Verfügung gestellt wird. Die aktuell laufenden Entwicklungen sollen den Kunden größtmögliche Transparenz bieten. So werden die heutigen Angebote um weitere Funktionen wie die genaue, ständig aktualisierte Ankunftszeit des bestellten Fahrzeugs oder auch die Bestätigung über die Ankunft am Zielort ergänzt.

 

„Derartige Projekte erfordern unternehmerischen Mut.“, erklärt Florian Reinhold, Geschäftsführer von R+ MediTransport. Denn Investitionen in die Digitalisierung zeigten ihre Wirkung erst sehr viel später und seien nur möglich, wenn man an den Erfolg glaube und die Bedürfnisse seiner Kunden kenne.

 

R+ MediTransport setzt zwischenzeitlich auch bei internen Prozessen auf Digitalisierung. So sind beispielsweise Schulungsprogramme für die Mitarbeiter oder auch Funktionen wie die Zeiterfassung, oder auch Urlaubs- und Dienstplanung digitalisiert. Auch die digitalisierte Einsatzdokumentation mit Hilfe von tablets auf den Fahrzeugen erleichtert die tägliche Arbeit und Transparenz für die Mitarbeiter. Gleichwohl wäre noch mehr drin, so ist sich Reinhold sicher.

 

Im weiteren Austausch mit Reinhold bemängelt Florysiak den Überfluss an unterschiedlichen Standards und fehlenden Möglichkeiten zum schnellen und sicheren Datenaustausch im Gesundheitswesen. Er fordert eine Standardisierung des Datenaustausches auf Basis der IHE-Initiative. „Das Land sieht sich hier bereits in der Pflicht und will diesen Weg zu einer einheitlichen Plattform gehen.“, bekräftigt der Geschäftsführer der Metropolregion. Reinhold unterstützt die Notwendigkeit einer einheitlichen Basis und ist überzeugt: „Der größte Nutzen entsteht nur, wenn Digitalisierung unternehmensübergreifend funktioniert.“

 

Die Gesundheitswirtschaft ist eines von vier etablierten Handlungsfeldern der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg. Die Metropolregion GmbH will dabei Aktuere aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zusammenbringen und insbesondere die Digitalisierung vorantreiben.

 

weitere Berichterstattungen zu diesem Thema:

Digital ins Krankenhaus und zurück, Göttinger Tageblatt 16.03.2017

Krankentransport per Knopfdruck in Südniedersachsen, HNA 16.03.2017

Digitalisierung vorantreiben, Harzkurier 16.03.2017

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