Sylvia Bruns wird von Florian Reinhold in der R+ Zentrale empfangen

Krankentransport als Dienstleistung verstanden: FDP Gesundheitsexperten besuchen R+ MediTransport

 

Die niedersächsische Landtagsabgeordnete und gesundheitspolitische Sprecherin Sylvia Bruns (FDP) hat sich in der R+ Zentrale gemeinsam mit Büroleiter Friedo Terfort und  dem stellvertretenden Vorsitzenden des FDP Landesfachausschusses Sozialpolitik, Heiner Schülke, über die Zukunft im qualifizierten Krankentransport informiert. Dabei sind Florian Reinhold und Sylvia Bruns gleicher Meinung: Inhaber Florian Reinhold setzt auf eine starke Prägung des Krankentransportes „als Dienstleistung“ und spricht lieber von Kunden, anstatt von Patienten. „Ich bin gerne Kundin im Gesundheitswesen“, erklärt die Landtagsabgeordnete Bruns dazu.

 

 

Im Rahmen des dreistündigen Besuchs in Gieboldehausen kritisiert Florian Reinhold insbesondere die unterschiedliche Behandlung privater und öffentlich-rechtlicher Anbieter durch den Gesetzgeber. Die durch zusätzliche Vorgaben für private Anbieter häufig entstehenden Qualitätssteigerungen oder erhöhte Sicherheit für Kunden werden dabei viel zu wenig publik. So brauchen Mitarbeiter bei R+ MediTransport beispielsweise einen zusätzlichen „Führerschein“ (Personenbeförderungsschein), der zum Fahren eines Krankenwagens mit Patienten befähigt. Zur Erlangung dieser Erlaubnis müssen die Mitarbeiter alle fünf Jahre medizinische Untersuchungen zu Reaktionsfähigkeit etc. durchführen und ein polizeiliches Führungszeugnis vorlegen. Mitarbeiter bei öffentlich-rechtlichen Rettungsdiensten nicht. Auch dem Fachkräftemangel muss laut Reinhold noch weiter entgegen gewirkt werden. Das Notfallsanitätergesetz allein reicht hier nicht aus.

 

Reinhold stellt den neuen Schwerlast-KTW für Patienten mit bis zu 300Kg vor
Reinhold stellt den neuen Schwerlast-KTW für Patienten mit bis zu 300Kg vor

 

Im Rahmen der Betriebs- und Fahrzeugbesichtigung erklärt Geschäftsführer Florian Reinhold, dass R+ MediTransport die Fahrzeuge nach einer Betriebszeit von 48 Monaten bereits austauscht und alle Krankenwagen auch für medizinische Notfälle ausgestattet sind. „Häufig steht das Konkurrenzverhalten aber dem Wunsch zu helfen im Weg.“, erklärt Reinhold dazu. Die Zusammenarbeit mit den Rettungsleitstellen und weiteren Anbieter muss in Zukunft noch enger werden.

 

Sylvia Bruns will sich nun näher mit der Branche auseinandersetzen und schlug eine Anfrage an die Landesregierung vor, um die Ungleichbehandlung von Anbietern im qualifizierten Krankentransport zu thematisieren. Geschäftsführer Florian Reinhold freut sich über jede Unterstützung und sieht bei allen notwendigen Verbesserungen auch große Chancen in der Branche.

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