Testbetrieb für die landesweit arbeitende Dispositionszentrale des vertragsärztlichen Bereitschaftsdienstes beginnt

Die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) hat zunächst für Teile der Bezirksstelle Göttingen und ab 01.01.22 für ganz Niedersachsen der R+ MediGruppe den Betrieb der landesweit arbeitenden Dispositionszentrale übertragen. Der dafür vorgesehene Testlauf ist gestartet.

Die R+ MediGruppe, zu der auch die Marke R+ MediTransport gehört, hatte den Auftrag im August nach einer Ausschreibung der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen erhalten. Die Leistungen der Dispositionszentrale werden dabei durch die R+ i.conomy GmbH erbracht. Die KVN erhofft sich von dieser neuen Beauftragung eine moderne und effiziente Steuerung des so genannten Fahrdienstes im vertragsärztlichen Bereitschaftsdienst.

Dazu Florian Reinhold, Geschäftsführer: „Vernetzung und Digitalisierung sind in aller Munde. Hier können wir digitale Vernetzung in der Praxis umsetzen. Diese systematische Kooperation ist – in dieser Form – für alle Beteiligten Neuland. Gerade deswegen führen wir die Testphase mit hohem Engagement durch. Dass uns dabei die Erfahrungen helfen, die wir in der Vernetzung unserer Dienstleistungen mit Kliniken, Senioreneinrichtungen und Arztpraxen seit Jahren gesammelt haben, ist auch für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein großes Plus. Daher gehen wir diese neuen Herausforderungen mit einem guten Mix aus Erfolgswillen, Offenheit und Neugier an.“

Die Aufgaben für R+ werden neben der Bewältigung der Quantität – es sind nach bisherigen Schätzungen rund 200.000 zu disponierende Fahrdienstaufträge pro Jahr zu bearbeiten sein – auch einen starken qualitativen Impuls beinhalten. So gehört die Kommunikation mit den Ärzten, die sich im Bereitschaftsdienst vor Ort befinden und Rückfragen haben oder Änderungen ihrer Erreichbarkeit mitteilen, zu dem Auftrag.

Reinhold: „Wie immer hängt der Erfolg zu 100% von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ab, die unsere Vereinbarung mit der KVN mit Leben erfüllen. Sie können sicher sein, dass sie die beste verfügbare Technik nutzen und sie können sicher sein, dass sie jede Unterstützung im Betrieb vom Führungsteam erhalten, die sie brauchen. Die Vorbereitungsmaßnahmen waren in der Zusammenarbeit mit der KVN bereits von einem guten Miteinander und einer guten Atmosphäre geprägt. Auch deswegen sind unsere Mitarbeitenden voll dabei.“

Diese weitere Entwicklung wertet den Beruf des Rettungssanitäters bzw. Rettungsassistenten auf und sichert die Arbeitsplätze. So erfolgt die Disposition der Fahrdienstaufträge bei R+ ausschließlich durch medizinisches Fachpersonal. Für eine besonders hohe Ausfallsicherheit und Verfügbarkeit werden die Aufträge von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an den Standorten Gieboldehausen und Hannover bearbeitet. Bei Bedarf kann ein dritter Standort die Arbeit aufnehmen.

Pressefragen

Sie suchen einen Ansprechpartner für Presse und Medien? Dann wenden Sie sich gerne an Florian Reinhold.

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